Die Umwelt-Vorteile von LED-Lampen

LED BulbKnapp 20 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs werden derzeit alleine für Beleuchtungszwecke verwendet. Zu diesem Ergebnis kam das Bundesforschungsministerium (BMBF) in einer Untersuchung. Würden nur in Deutschland alle Privathaushalte auf Energiesparlampen umsteigen, ließe sich der Stromverbrauch Berechnungen der Europäischen Kommission zufolge um jährlich 7,5 Milliarden Kilowattstunden verringern.

Dies entspricht zugleich 4,5 Millionen Tonnen CO2. Durch den Einsatz von LED-Lampen in Büros, Haushalten, der Industrie und der Öffentlichkeit käme man in Europa sogar auf eine Einsparung von 42 Millionen Tonnen CO2.* Würden alle Glüh- und Halogenlampen durch LED-Leuchtmittel ersetzt, könnten außerdem rund 150 Atomkraftwerke abgeschaltet werden.
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Die LED: wo sie herkommt, wie sie funktioniert und was sie uns nutzt

LED Aufbau
User:Inductiveload via Wikimedia Commons
Längst haben LEDs Einzug in unseren Alltag gehalten. Aufgrund ihrer vielen Vorteile lösen sie andere Leuchtmittel wie Glühbirnen, Energiesparlampen oder Halogenstrahler zunehmend ab. Dabei unterscheiden sie sich grundlegend von allen bisher genutzten Lichtquellen. Doch wie funktionieren LEDs eigentlich?

Die Buchstaben LED stehen für Licht emittierende Dioden (Halbleiter) und basieren auf der Lichterzeugung aus Kristallen.

Entdeckt wurde die Fähigkeit von Halbleiter-Verbindungen, beim Anlegen einer Spannung Licht abzugeben, bereits 1907 von dem englischen Forscher Henry Joseph Round. Zunächst wurde dieser Feststellung jedoch keine größere Bedeutung beigemessen, sodass es bis zur Entwicklung der ersten (roten) LED durch Nick Holonyak, der als Erfinder der Leuchtdioden gilt, noch bis zum Jahre 1962 dauern sollte. Ab den 1970er Jahren waren LEDs dann in Grün, Orange und Gelb erhältlich, 20 Jahre darauf auch in Blau. 1995 wurde schließlich die erste weiße LED entwickelt, die seit 2000 in verschiedenen Geräten zu finden ist.
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