LED-Leuchtstoffröhren – Lichtwunder mit Stromspareffekt

LED-Leuchtstoffröhre2Es muss nicht gleich die eigene Solaranlage sein, um Strom zu sparen. Auch mit einer effektiven Beleuchtung lässt sich schon viel bewirken. Insbesondere in Büros und Industriegebäuden, die vielfach noch mit alten Leuchtstoffröhren ausgerüstet sind. Dabei gibt es auch hierfür längst etwas Besseres: die LED-Leuchtstoffröhre.

Leuchtstoffröhre vs. LED-Röhren – die wichtigsten Vergleichskriterien

  • Energiekosten: Herkömmliche Leuchtstoffröhren sind fast genauso schlimme Stromfresser, wie die inzwischen verbotenen Glühbirnen. Ersetzten Sie diese durch das LED-Äquivalent, sparen Sie bis zu 65 % der Stromkosten, und das bereits ab dem ersten Tag. Denn während eine 150 cm lange Leuchtstoffröhre alten Typs rund 65W/h benötigt, braucht eine ebensolche LED für die gleiche Helligkeit gerade einmal 20W/h. Im Schnitt liegt die CO2-Ersparnis bei 600 g/Kilowattstunde.
  • Lebensdauer: Die LED-Leuchtstoffröhre besitzt mit bis zu 50.000 Stunden eine wesentlich höhere Lebensdauer als herkömmliche Leuchtstofflampen. T8- Halophosphat-Lampen kommen an einem konventionellen Vorschaltgerät (KVG) gerade einmal auf 6.000 bis 8.000 Stunden. Modernere T5 und T8 Triphosphor-Leuchtstofflampen erreichen an einem verlustarmen Vorschaltgeräte (VVG) eine Nutzleuchtdauer von 15.000 und am elektronischen Vorschaltgerät (EVG) eine Lebensdauer von maximal 25.000 Stunden.
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Die LED: wo sie herkommt, wie sie funktioniert und was sie uns nutzt

LED Aufbau
User:Inductiveload via Wikimedia Commons
Längst haben LEDs Einzug in unseren Alltag gehalten. Aufgrund ihrer vielen Vorteile lösen sie andere Leuchtmittel wie Glühbirnen, Energiesparlampen oder Halogenstrahler zunehmend ab. Dabei unterscheiden sie sich grundlegend von allen bisher genutzten Lichtquellen. Doch wie funktionieren LEDs eigentlich?

Die Buchstaben LED stehen für Licht emittierende Dioden (Halbleiter) und basieren auf der Lichterzeugung aus Kristallen.

Entdeckt wurde die Fähigkeit von Halbleiter-Verbindungen, beim Anlegen einer Spannung Licht abzugeben, bereits 1907 von dem englischen Forscher Henry Joseph Round. Zunächst wurde dieser Feststellung jedoch keine größere Bedeutung beigemessen, sodass es bis zur Entwicklung der ersten (roten) LED durch Nick Holonyak, der als Erfinder der Leuchtdioden gilt, noch bis zum Jahre 1962 dauern sollte. Ab den 1970er Jahren waren LEDs dann in Grün, Orange und Gelb erhältlich, 20 Jahre darauf auch in Blau. 1995 wurde schließlich die erste weiße LED entwickelt, die seit 2000 in verschiedenen Geräten zu finden ist.
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